So manch eine Forderung nach mehr Überwachung in Deutschland ist natürlich jetzt nach Boston aufgekommen. Den nachfolgenden Kommentar habe ich ursprünglich beim WDR zu diesem Thema abgegeben. Meine Frage wäre einfach nur – wie seht ihr das?

Was bringt’s?

Klar, im Boston hingen überall Kameras, aber: Sie haben den Anschlag nicht verhindert. Insofern finde ich den Titel des Beitrags “Mehr Videoüberwachung gegen Terrorgefahr” eher denkwürdig. Wenn jemand entschlossen ist etwas schlimes zu tun, dann lässt er sich nicht von ein paar lächerlichen Kästen einschüchtern. Wenn wir uns dann den 11. September ansehen, da haben Kameras auch mehr geschadet als genutzt. Zunächst möchte ich dafür klarstellen, dass ich nicht an die Verschwörungstheorien glaube: Aber, all die Verschwörungstheoretiker haben aus dem veröffentlichten (und aus welchen Gründen auch immer unveröffentlichtem) Aufnahmen ihre eigenen Schlüsse gezogen. Haben an den Videos rummanipulliert oder so oft angesehen und so nah gezoomt, bis etwas zu erkennen war, was nicht passte. Um jetzt nochmal auf meine anfängliche Frage zurückzukommen: Was bringts? Und dafür soll man dann in “Friedenszeiten” Proteste von Datenschützern und Co hinnehmen? Einfach lächerlich und sinnlos.

. . . und hier waren dann leider die Zeichen zuenede

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