Neuer Kettenbrief auf WhatsApp?

WhatsApp Inc. Logo
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Erst Anfang diesen Jahres gab es bei WhatsApp infolge der Statusproblematik, bei der der Status der Kontakt nicht mehr angezeigt wurde, mehrere gewaltige Kettenbriefe von Jim Balsamico. In ihnen wurde gewarnt, dass der Benutzer gesperrt werden würde, wenn man sich nicht als regelmäßiger Nutzer erkannt werden würde.

Bei der Auswertung der Statistiken ist mir aufgefallen, dass in letzter Zeit wieder vermehrt dieser Artikel aufgerufen wurde. Es scheint so, als gäbe es einen neuen Kettenbrief. Könnte den bitte jemand in die Kommentare schreiben?

Nachfolgend der populärste Brief:

WhatsApp wird heruntergefahren am 28. Januar
Nachricht von Jim Balsamico (CEO der WhatsApp) Wir haben zu viele Nutzer auf WhatsApp. Wir bitten alle Nutzer, diese Botschaft an die gesamte Kontaktliste weiterzuleiten. Wenn Sie nicht weitergeleitet wird, betrachten wir Ihr Konto als ungültig und es wird innerhalb der nächsten 48 Stunden gelöscht. Bitte diese Meldung NICHT ignorieren, sonst wird WhatsApp die Aktivierung ihres Kontos nicht mehr erkennen. Wenn Sie ihr Konto wieder aktivieren wollen nachdem es gelöscht wurde, wird eine Gebühr von 25,00 auf Ihre monatliche Rechnung hinzugefügt. 

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit von dem WhatsApp-Team

Natürlich reicht es schon, Jim Balsamico zu lesen, um zu erkennen, dass die Nachricht wahrscheinlich nicht echt ist. Dazu kommen noch die erheblichen sprachlichen Mängel und dass, wie man nach ein wenig Recherche herausfindet, der CEO nicht Jim Balsamico sondern Jan Koum heißt.

Wie dem auch sei, nun gibt es einen neuen, ähnlich bescheuerten Kettenbrief. Lest selbst:

Juhhuu
Ich scho lang
Liebe WhatsApp user,

Da unser 3 Jubiläumstag vor der Tür steht haben wir etwas für euch vorbereitet.Schicke diese Sms an 10 WhatsApp user und du bekommst 20 Euro Guthaben!

Max:klappt alta hab 20 Euro bekommen
Lucas:jo
Timo: yo hab bekommen 😀 geiiil Evi:ja ohne Spaß diesmal klappts wirklich leute:p
Matthias: omfg ich habs bekommen ohne scheiss
Anonym: ich habs bekommen !!!!
Anonym: geht echt!!
Kim:Klappt
Isi:Jey!!!:D.
meryem: omg ey v ohne scheiss hab 20 € voll gaiiiiil rofl 😀

Ganz davon abgesehen, dass WhatsApp die Kommentare der Nutzer wohl kaum kennen dürfte, wenn es sich wirklich eine offizielle Nachricht sein sollte (schließlich hätte sie vor den Betreibern niemand kennen dürfen, sodass die Betreiber auch keine echten Kommentare hätten senden können), gibt es kein Whatsapp Guthaben. Es gibt zwar bekanntermaßen ein Abo-Modell unter Android und Co (ausgenommen dem iPhone), allerdings gibt es auch dort kein Guthaben. Das Abo-Modell sieht vor, dass man für ein Jahr Whatsapp 0,99 USD bezahlen soll. Also durchaus ein angemessener Preis.

Jetzt einmal rein hypothetisch angenommen, man könnte von den 20 € diese 0,99 USD jährlich bezahlen, dann würde das Guthaben für 20 Jahre reichen. Über langen diesen Zeitraum wird aber wahrscheinlich

  1. niemand Whatsapp benutzen
  2. WhatsApp längst überholt sein
  3. würde sich das WhatsApp Abo-Modell nicht mehr lohnen

Noch besser wird es jetzt jedoch, wenn man nur einmal ganz kurz einen Blick auf den entsprechenden Wikipedia Artikel wirft:

WhatsApp Inc. wurde 2009, mit Firmensitz in Santa Clara (Kalifornien), von Brian Acton und Jan Koum gegründet.

Noch fragen? Bei wem es funktioniert hat, der kann sich ja mal melden 😉

2 thoughts on “Neuer Kettenbrief auf WhatsApp?”

  1. Unglaublich das Leute immer noch auf so etwas reinfallen und das Zeug dann immer noch weiterleiten. 🙂

    Aber du hast vollkommen recht. Das mit dm ABO-System für Android ist vollkommener Schwachsin.
    Android hat doch iOS von der Verkaufszahlen eingeholt. Warum sollte man dann die größte Kuntschaft mit einem ABO-System vergraulen.

    Außerdem gibt es doch mittlerweile soviiel gute Alternativen für die App.

    Das Problem ist einfach, dass Whatsapp zu weit verbreitet ist.
    Ich glaube in meiner Kontaktliste haben es vielleicht 20 Leute nicht.
    (Da fallen aber auch meine Mutter, Oma, usw. drunter).

    Falls ihr noch ein paar Alternativen sucht, schaut doch mal auf meiner Seite vorbei.
    Ich würd mich freuen.

    1. Ich glaube, dass das Problem noch nichteinmal darin liegt, dass Whatsapp zu weit verbreitet ist. Vielmehr liegt das an fehlenden Vorrichtungen gegen Spam und Kettenbriefe. Würde der Server beispielsweise alle Nachrichten, die länger als 60 Zeichen sind auf Ähnlichkeiten Prüfen, könnten Kettenbriefe frühzeitig erkannt werden. Durch eine art Blacklist wäre es dann möglich neue Eingaben auf Kettenbriefe zu Filtern und entsprechend zu sperren.

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